Lektion 12 von 13 · Mitgliedschaft aufbauen

Wie startest du deine Mitgliedschaft mit möglichst vielen Mitgliedern?

Mach aus dem Start deiner Mitgliedschaft ein Ereignis, statt ihn in einer Insta-Story zu verstecken. Setz dir ein Mitgliederziel und einen festen Starttag, wirb danach ein bis drei Wochen lang besonders kräftig und gib den Leuten einen Grund, gleich Mitglied zu werden. Auch später erinnerst du regelmäßig an deine Mitgliedschaft, am besten jede Woche.

Video 7:48Lesezeit 5 Min.Mit Katrin JahnsStand:

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0:00Warum du den Start groß feiern solltest

Hallo, ich bin Katrin, und wir sprechen heute darüber, wie du von Anfang an möglichst viele Mitglieder bekommst. Du hast dir vielleicht jetzt Gedanken über deine Mission, dein Alleinstellungsmerkmal und die Preise deiner Pakete gemacht und könntest sofort starten. So weit, so gut. Bis hier lief noch alles hinter den Kulissen, und jetzt kann es endlich richtig losgehen.

Aber Moment: Nur weil das Ganze für dich vielleicht ein Experiment ist und du ein bisschen aufgeregt bist, dass es nicht gut funktioniert, solltest du dein neues Angebot von Mitgliedschaften nicht mit einer Insta-Story unter den Teppich kehren. Wenn du willst, dass deine Mitgliederzahlen möglichst groß sind, dann solltest du den Launch deiner Pakete auch als etwas Großes zelebrieren.

Ob so ein Experiment wie Mitgliedschaften anbieten zum Erfolg wird, das entscheidet sich bei größeren Publishern, die bereits eine bestehende Community haben, in den ersten drei […]. Und auch wenn du kleiner bist, lohnt es sich, am Startdatum und in der Startwoche ein bisschen auf die Tube zu drücken. Es ergibt für dich oder euch also Sinn, die Information, dass ihr jetzt Mitgliedschaften anbietet, nicht unter dem Radar laufen zu lassen.

Ich will jetzt nicht wie so ein YouTube-Erfolgscoach klingen, aber du verlierst bares Geld, wenn du nur darauf hoffst, dass deine größten Fans Wind davon bekommen, dass du ein Mitgliedschaftsprogramm hast. Deshalb habe ich ein paar Tipps für den Start für dich.

1:22Ziel, Startdatum und Launch-Phase

Mein erster Tipp: Setz dir ein Ziel. Überleg dir, wie viele Mitglieder zum Start ein Erfolg für dich bedeuten würden. Wenn du überlegst, dass dich 5 Prozent deiner Community mit 5 Euro im Monat unterstützen würden, wenn du sie fünfmal danach fragst, dann kannst du so einen groben Überschlag für den Anfang machen.

Setz dir ein festes Datum, an dem du auf allen Kanälen für dein Mitgliedschaftsprogramm wirbst und eventuell den Link zu deinem Mitgliedschaftsprogramm überall auf deinen Social-Kanälen in die Bio einbaust. Auch dann, wenn deine Steady-Pakete oder deine Steady-Seite schon längst online sind: Du entscheidest, wann es wirklich losgehen soll.

Nimm das Datum als Start für eine mehrtägige Launch-Phase. Das könnte eine Woche sein oder auch bis zu drei. In der Zeit sprichst du ganz besonders intensiv über dein Mitgliedschaftsprogramm, und vielleicht machst du sogar ein besonderes Angebot. Das hilft, damit wirklich alle es mitbekommen.

Ein besonderes Angebot könnte heißen, dass zum Beispiel die ersten 50 Mitglieder ein besonderes Extra bekommen, das die anderen nicht mehr bekommen, und das zeitlich begrenzt ist. Das könnte zum Beispiel Merch von dir sein, etwa eine Tasse, oder eine gedruckte Ausgabe deines Magazins. Das könnte eine Einladung zu einem Call oder zu einem Event sein oder ganz einfach eine Gastmitgliedschaft zum Verschenken. Das hilft, um noch zusätzlich Appetit zu machen und auch ein bisschen auf die Dringlichkeit zu pochen.

2:45Dringlichkeit herstellen

Dringlichkeit herstellen kannst du auch, indem du dein Ziel kommunizierst. Wir hatten vorhin darüber gesprochen, dass du dir eine Mitgliederzahl überlegen sollst, die du in der ersten Woche erreichen willst. Warum nicht den Leuten davon erzählen? Vielleicht wollen dir deine Fans auch helfen, diese Zahl zu erreichen.

Und auch wenn du ein finanzielles Ziel hast, wollen Leute dir vielleicht dabei helfen, es zu erreichen, denn nur so kannst du deine Arbeit weitermachen. Gerade in so einem Fall wollen andere dir helfen und erzählen auch ihren Freund:innen davon, damit die auch mithelfen.

Du könntest aber auch Dringlichkeit herstellen, weil es gerade einen besonderen Anlass gibt, der es besonders dringend macht, deine Mission zu unterstützen. Vielleicht feierst du bald dein fünfjähriges Bestehen, oder du baust gerade dein Produkt aus: Zum Beispiel hast du jetzt vielleicht noch einen Podcast zu deinem Newsletter.

Vielleicht gibt es sogar einen politischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Grund, warum es gerade jetzt an der Zeit ist, dich zu unterstützen. Wenn du zum Beispiel über rechte Rhetorik berichtest, dann ergibt es sicher Sinn, vor einer Wahl noch einmal besonders für dich zu trommeln. Oder vor einer Wahl mit deinem Mitgliedschaftsprogramm zu starten, weil du genau jetzt viel Aufklärungsarbeit leisten willst und Leute dir dabei helfen wollen.

3:53Sprich in die Kamera und hol deine Evergreens raus

Mach dir klar: Leute werden dir nie wieder so gern zuhören wie in dem Zeitraum, in dem du dein Mitgliedschaftsprogramm startest. Wenn du darüber erzählst, was in deinen Paketen inkludiert ist, warum du Geld brauchst und warum du das alles überhaupt machst, dann ergibt es sehr viel Sinn, jetzt auch einmal in die Kamera zu sprechen, wenn du das sonst nicht so oft machst, und deine Pakete und deine Mission vorzustellen.

Du musst da tatsächlich keine High-End-Produktion machen. I mean, look at me. Es reicht, wenn du wie einem guten Freund oder einer guten Freundin erzählst, was deine Mission ist, und frei von der Leber weg sprichst. Erzähl, was deine Arbeit dir bedeutet und was sie anderen vielleicht bedeuten könnte. Erzähl, warum Leute aus deiner Sicht Mitglied werden sollten und warum du es wirklich verdient hast, Geld für deine Arbeit zu bekommen.

Nein, das ist keine plumpe Werbung. Und ja, du musst es trotzdem erzählen, auch wenn das alles schon auf deiner Steady-Seite steht.

Wenn du eine Paywall eingezogen hast, dann lohnt es sich natürlich, mehr über deinen bestehenden Content zu gehen. Jetzt ist zum Beispiel ein guter Zeitpunkt, um deine Evergreens noch einmal rauszuholen, die den Leuten besonders gefallen haben. Und wie immer gilt: E-Mail oder Direktnachrichten sind der beste Weg, um deine Community zu erreichen. Wenn du über Social Media Menschen zu Mitgliedern machen willst, dann ist das auf jeden Fall eine erhöhte Schwierigkeitsstufe.

5:11Nach dem Launch: regelmäßig werben

Auch nach der Launch-Phase ist es wichtig, regelmäßig auf dein Mitgliedschaftsprogramm aufmerksam zu machen. Wie gesagt: 5 Prozent deiner Community würden dich mit 5 Euro im Monat unterstützen, wenn du sie fünfmal danach fragst. Aber es kommen auch immer wieder Leute dazu, und du solltest wirklich regelmäßig darauf aufmerksam machen.

Steady hat herausgefunden: Publisher, die ihre Mitgliedschaftsprogramme einmal die Woche bewerben, verdienen 30 Prozent mehr als Publisher, die ihr Mitgliedschaftsprogramm nur einmal im Monat bewerben. Und Publisher, die ihre Programme täglich bewerben, verdienen sogar 75 Prozent mehr.

Überleg dir vielleicht eine Lösung, die Kontinuität reinbringt, damit du es nicht immer wieder vergisst, dich aber auch nicht immer wieder daran erinnern musst. Wenn du zum Beispiel einen Podcast hast, dann erwähne dein Mitgliedschaftsprogramm am Anfang, in der Mitte und am Ende jeder Episode. Die Erwähnung in der Mitte könnte zum Beispiel als eine Art vorab aufgenommener Werbeblock stattfinden, und am Anfang und am Ende machst du dein eigenes Narrativ.

Auch in jeder Newsletter-Ausgabe sollte ein Hinweis nicht fehlen: am Anfang oder am Ende oder beides. Und auch wenn du ein Online-Magazin schreibst, ist es ratsam, zum Beispiel in der Mitte eines Artikels einen Hinweis zu machen, wenn du keine Paywall eingezogen hast.

6:30Abwechslung und Mut zur Werbung

Diese Erinnerungen müssen auch nicht immer gleich klingen. Du kannst zum Beispiel erzählen, was du mit dem Geld gemacht hast, das du bisher verdient hast. Oder du kannst neuen Mitgliedern danken. Du kannst auch ein bisschen aus deinem Alltag erzählen und klarmachen, wie viel Arbeit hinter deiner Arbeit steckt.

Mach dir auf jeden Fall eins klar: Die Leute sind es gewöhnt, mit Werbung bombardiert zu werden, und du bist auf jeden Fall nicht das Zünglein an der Waage, das dafür sorgt, dass das Fass überläuft. Wow, das waren jetzt wirklich viele Redewendungen. Was ich aber damit sagen will: Für dich zu werben ist okay. Die Leute schätzen deine Arbeit.

Außerdem machst du nicht „30 Prozent auf alles, Abverkauf, Matratzen Concord“ – darf ich das hier machen? –, sondern du wirbst für Arbeit, die dein Publikum zu schätzen weiß, und für Arbeit, hinter der du selbst stehst. Findest du nicht, dass deine Arbeit Werbung verdient hat? Ich meine, es ist ja nicht mal ein blödes Produkt.

Deshalb trau dich ruhig. Du machst genau dann genug Werbung, wenn es ein bisschen unangenehm wird oder vielleicht sogar schon ganz schön zwickt. Und auch wenn es dir langfristig vielleicht schwerfällt: Versuch wenigstens am ersten Tag beziehungsweise in der ersten Woche nach dem Launch deiner Pakete, wirklich auf die Tube zu drücken. Tschakka, du schaffst das! Viel Erfolg!

Das Wichtigste in Kürze

  1. Leg fest, wie viele Mitglieder du zum Start gewinnen willst, und bestimme einen Tag, an dem es auf allen Kanälen losgeht.
  2. Wirb in den ersten ein bis drei Wochen besonders kräftig, gern mit einem Extra, das nur die ersten Mitglieder bekommen.
  3. Wer dein Ziel kennt oder einen Anlass sieht, warum Unterstützung gerade jetzt zählt, wird eher heute Mitglied als irgendwann.
  4. Am besten erreichst du deine Community per E-Mail und Direktnachricht; über Social Media gewinnst du deutlich schwerer Mitglieder.
  5. Wirb auch nach dem Start regelmäßig, am besten jede Woche; laut Katrin bringt das deutlich mehr als ein Hinweis im Monat.

Deine Mission steht, dein Alleinstellungsmerkmal auch, und die Preise deiner Pakete sind festgelegt. Bisher lief alles hinter den Kulissen, nun trittst du vor dein Publikum. Katrin Jahns erklärt im Video, wie du gleich zu Beginn möglichst viele Mitglieder gewinnst.

Warum der Start mehr verdient als eine Insta-Story

Für viele ist die erste Mitgliedschaft ein Experiment, und mit ihm kommt die Sorge, dass es schiefgeht. Da liegt es nahe, das neue Angebot leise in einer Insta-Story zu verkünden. Tu das nicht. Wer viele Mitglieder gewinnen will, macht aus dem Start ein Ereignis.

Bei größeren Medien mit einer bestehenden Community entscheidet sich gleich zu Beginn, ob eine Mitgliedschaft Erfolg hat. Auch kleinere Projekte tun gut daran, am Starttag und in der ersten Woche alle Kraft hineinzulegen. Wer nur hofft, dass die treuesten Fans schon irgendwie davon erfahren, verschenkt Geld.

Setz dir ein Ziel und einen festen Starttag

Das Ziel. Überleg dir, wie viele Mitglieder zum Start für dich ein Erfolg wären. Für einen groben Überschlag hilft eine Faustregel: 5 Prozent deiner Community unterstützen dich mit 5 Euro im Monat, wenn du sie fünfmal danach fragst.

Der Tag. Leg einen Tag fest, an dem du auf allen Kanälen für deine Mitgliedschaft wirbst. Am selben Tag setzt du den Link zu deiner Steady-Seite in jede Bio. Das gilt auch, wenn deine Pakete oder deine Steady-Seite schon länger online sind. Wann es wirklich losgeht, bestimmst du selbst.

Plane die ersten Wochen mit einem besonderen Angebot

Mit dem Starttag beginnt die Startphase. Sie dauert eine Woche, höchstens drei. In dieser Zeit sprichst du so oft über deine Mitgliedschaft, dass am Ende alle davon gehört haben.

Ein besonderes Angebot macht zusätzlich Appetit, etwa ein Extra für die ersten 50 Mitglieder, das es später nicht mehr gibt. Zum Beispiel:

  • Merch, etwa eine Tasse
  • eine gedruckte Ausgabe deines Magazins
  • eine Einladung zu einem Call oder Event
  • eine Gastmitgliedschaft zum Verschenken

Weil es das Extra nur kurze Zeit gibt, zögern die Leute weniger lange.

Gib den Leuten einen Grund, jetzt Mitglied zu werden

Einen solchen Grund liefert auch ein öffentliches Ziel. Erzähl deiner Community, wie viele Mitglieder du in der ersten Woche gewinnen willst; viele Fans helfen gern, es zu erreichen. Das funktioniert auch mit einem finanziellen Ziel, denn ohne dieses Geld kannst du nicht weitermachen. Wer helfen will, erzählt oft Freund:innen davon.

Ähnlich wirkt ein besonderer Anlass. Vielleicht feierst du bald dein fünfjähriges Bestehen. Vielleicht baust du dein Angebot aus und hast neben dem Newsletter jetzt einen Podcast. Auch ein politischer, gesellschaftlicher oder kultureller Grund kann tragen. Wer über rechte Rhetorik berichtet, kann vor einer Wahl starten, weil Aufklärung gerade dann gebraucht wird.

Wie du daraus eine ganze E-Mail-Serie mit Anlass, Anfang und Ende baust, steht in der Lektion zur Membership-Kampagne.

Erzähl deine Geschichte, am besten per Video und E-Mail

Nie wieder hören dir die Leute so gern zu wie zum Start deiner Mitgliedschaft. Nutze das und erzähl, was in deinen Paketen steckt, warum du Geld brauchst und warum du das alles machst.

Es ist ein guter Moment, in die Kamera zu sprechen, auch wenn du das sonst selten tust. Eine aufwendige Produktion braucht es nicht. Erzähl so, wie du es einer guten Freundin oder einem guten Freund erzählen würdest:

  • was deine Mission ist,
  • was dir deine Arbeit bedeutet und was sie anderen bedeuten kann,
  • warum Leute aus deiner Sicht Mitglied werden sollten,
  • warum du es verdient hast, für deine Arbeit bezahlt zu werden.

Mit plumper Werbung hat das nichts zu tun. Erzählen musst du es trotzdem, auch wenn alles schon auf deiner Steady-Seite steht. Hast du eine Paywall, hol jetzt deine Evergreens hervor, also die Beiträge, die deinen Leser:innen besonders gefallen haben. Was du Mitgliedern bieten kannst, steht in der Lektion Mache ein gutes Membership-Angebot.

Am besten erreichst du deine Community mit E-Mails und Direktnachrichten. Über Social Media Mitglieder zu gewinnen, ist deutlich schwerer.

Wirb auch nach dem Start regelmäßig

Mit der Startphase ist die Arbeit nicht getan. Es kommen immer neue Leute dazu, und die Faustregel vom fünfmaligen Fragen gilt weiter. Wie sehr sich häufiges Werben auszahlt, zeigt Katrin im Video mit Zahlen von Steady (Stand 2024). Nimm sie als grobe Richtung:

Du wirbst für deine Mitgliedschaft … Einnahmen im Vergleich zu monatlicher Werbung (laut Katrin)
einmal im Monat Ausgangswert
einmal pro Woche 30 Prozent mehr
täglich 75 Prozent mehr

Damit die Hinweise nicht untergehen, gib ihnen feste Plätze:

  • Podcast: Erwähne deine Mitgliedschaft am Anfang, in der Mitte und am Ende jeder Folge. In der Mitte als vorab aufgenommenen Werbeblock, am Anfang und am Ende in eigenen Worten.
  • Newsletter: In jeder Ausgabe ein Hinweis, am Anfang, am Ende oder an beiden Stellen.
  • Online-Magazin ohne Paywall: ein Hinweis mitten im Artikel.

Die Hinweise müssen nicht immer gleich klingen. Erzähl, was du mit dem bisher verdienten Geld angefangen hast, oder danke neuen Mitgliedern. Du kannst auch ein Stück deines Alltags zeigen und wie viel Mühe in deiner Arbeit steckt. Warum es sich lohnt, Mitglieder lange zu halten, zeigt die Lektion Was ist ein Mitglied wert?

Wie viel Werbung ist genug?

Die Leute sind an Werbung gewöhnt, dein Hinweis bringt das Fass nicht zum Überlaufen. Außerdem verkaufst du keine Matratzen im Abverkauf. Du wirbst für Arbeit, die dein Publikum schätzt und hinter der du selbst stehst, und diese Arbeit verdient es, dass man für sie wirbt.

Katrin hat dafür eine Faustregel: Du machst genau dann genug Werbung, wenn es ein bisschen unangenehm wird oder schon zwickt. Fällt dir das auf Dauer schwer, dann gib wenigstens am ersten Tag und in der ersten Woche nach dem Start alles.

Häufige Fragen

Wie starte ich eine Mitgliedschaft für meinen Newsletter oder Podcast?

Leg fest, wie viele Mitglieder du gewinnen willst, und bestimme einen Starttag. Von diesem Tag an sprichst du ein bis drei Wochen lang auf allen Kanälen besonders oft über deine Mitgliedschaft und setzt den Link in jede Bio. Das gilt auch, wenn deine Steady-Seite schon länger online ist.

Wie viele Mitglieder kann ich zum Start erwarten?

Nach einer groben Faustregel unterstützen dich 5 Prozent deiner Community mit 5 Euro im Monat, wenn du sie fünfmal danach fragst. Daraus lässt sich ein erstes Ziel ableiten.

Was kann ich den ersten Mitgliedern als Extra anbieten?

Etwa Merch wie eine Tasse, eine gedruckte Ausgabe deines Magazins, eine Einladung zu einem Call oder Event oder eine Gastmitgliedschaft zum Verschenken. Das Extra sollte es nur eine Zeit lang geben, zum Beispiel nur für die ersten 50 Mitglieder.

Wie oft sollte ich für meine Mitgliedschaft werben?

Regelmäßig, auch nach dem Start, am besten jede Woche. Katrin Jahns nennt im Video Zahlen von Steady (Stand 2024). Wer einmal pro Woche wirbt, nimmt demnach rund 30 Prozent mehr ein als mit monatlicher Werbung, wer täglich wirbt, rund 75 Prozent mehr.

Nervt so viel Werbung meine Leser:innen nicht?

Die Leute sind an Werbung gewöhnt, und sie schätzen deine Arbeit. Du wirbst für etwas, hinter dem du stehst. Katrin Jahns gibt eine Faustregel: Genug Werbung machst du genau dann, wenn es sich ein bisschen unangenehm anfühlt.

Passt dazu

Coach

Katrin Jahns

Beraterin für Marketing und Strategie

Katrin kommt aus dem Journalismus, war Director of Marketing bei Steady und berät heute zu Marketing und Strategie. Im College erklärt Katrin, wie du deine Zielgruppe findest und mit wenig Budget wächst.